KHM: Das erste Gold Europas

Der unscheinbare Name Ada Tepe steht für einen archäologischen Sensationsfund. Im bulgarischen Rhodopen­gebirge befindet sich dieses älteste bekannte prähistorische Goldbergwerk Europas. Das Wiener KHM zeigt nun ausgewählte Objekte dieses Fundortes.

Von rund 1500 v. Chr. bis zum Ende der Bronzezeit um etwa 1000 v. Chr. wurde hier der Abbau des Edelmetalls betrieben. Wissen­schaftlerInnen der Österreichischen und der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften erforschen seit 2016 die dort gemachten Funde.


Ausgewählte Objekte werden nun erstmals in der Ausstellung "Das erste Gold" gezeigt. Eine virtuelle Rekonstruktion und Funde aus dem Bergwerk demonstrieren das Alltagsleben der Menschen, die hier gearbeitet haben. Im Zentrum der Schau steht der Schatzfund von Vălčitrăn, der größte Schatz der Bronzezeit mit etwa 12,5 kg Gold.
Er zeugt von dem Reichtum und den technischen Fähigkeiten der damaligen Zeit. Die Kontinuität der Bedeutung des bis zu 3500 ­Jahre alten bulgarischen Goldes wird mit Meisterwerken aus der spätklassischen/hellenistischen und ­römischen ­Epoche dargestellt.


Info:

Das erste Gold, zu sehen bis 25. Juni 2017
Kunsthistorisches Museum
Maria-Theresien-Platz
A-1010 Wien


Öffnungszeiten:
Juni bis August
täglich 10 – 18 Uhr
Do bis 21 Uhr

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