NHM: Katze als Kultobjekt

Schon die alten Ägypter verehrten Gottheiten in Katzengestalt, unsere Vorfahren stellten Tempel, Heim und Schätze unter den Schutz des Löwen. In der aktuellen Ausstellung des Wiener Naturhistorischen Museum begegnen zoologische Präparate von Groß- und Kleinkatzen Gemälden, Bildwerken und Graphiken von der Frühgeschichte bis zum 20. Jahrhundert.


Katzentiere genießen aber auch einen zwiespältigen Ruf: Der Mensch bewundert ihre elegante Erscheinung und geschmeidige Bewegung, zugleich fürchtet er ihre Stärke und Jagdlust. Eigene Charakterzüge und ethische Vorstellungen sieht er in ihrem Wesen gespiegelt. So identifizieren wir uns manchmal mit Kraft und Tapferkeit des Löwen, dann wieder mit dem sanften Gemüt der Kleinkatze.


Seit jeher studieren bildende Künstler unter allen Tierarten besonders die Katzentiere in freier Natur, im Tierpark und daheim in häuslicher Gesellschaft.


Wo immer etwas besonders neugierig macht – auf Haupt- & Nebenwegen zeigt die Ausstellung Wandtexte und Lesehefte zu den Präparaten und zu Kunstwerken namhafter wie unbekannter Künstler, zur Geistes- und Kulturgeschichte um die großen wie die kleinen Katzen.


Info:
Katzenkörbchen und Löwengrube. Natur und Kunst von Cranach bis Klimt, zu sehen bis 8. Oktober 2017
Naturhistorisches Museum
Maria Theresien Platz
A-1010 Wien


Öffnungszeiten:
Mo 9-18:30 Uhr
Di: Geschlossen
Mi 9-21 Uhr
Do-So 9-18:30 Uhr

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