Foto-Ikone Inge Morath

Ihre Welt war Berlin, Bukarest, Paris, London, New York. Inge Morath bereiste Irland, Italien, Spanien, die USA, Iran, Mexiko, China oder die Sowjetunion. Geboren aber wurde die weltenbürgerliche, vielsprachige Magnum-Fotografin 1923 als Ingeborg Hermine Mörath in Graz. Das Graz Museum widmet ihr nun eine große Retrospektive.


Die Fotohof-Ausstellung im Graz Museum „Inge Morath Portraits“ enthält eine exklusive Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien vieler berühmter europäischer und amerikanischer Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft, die Inge Morath als Fotografin für die Agentur Magnum aufgenommen hat, und gibt stille fotografische Einblicke in ihr Atelier bei New York von Kurt Kaindl.


Marilyn Monroe fotografierte sie in den Drehpausen zu „The Misfits – Nicht gesellschaftsfähig“, Jean Cocteau posierte für sie vor dem Kamin, Buchhalterinnen der Agentur Magnum lassen sich wie beiläufig bei der Arbeit aufnehmen. Inge Morath geht es dabei nie um das Einfangen flüchtiger Momente und unbeabsichtigter Situationen. Sie tritt in Beziehung zu den Porträtierten, lässt sie bewusst vor die Kamera treten, ermuntert sie, trotz aller Inszenierung, zu sein, wie sie sind.


Info:
Inge Morath Portraits, zu sehen bis 28. August 2017
Sackstrasse 18
Graz Museum
A-8020 Graz


Öffnungszeiten:
Mo-So 10-17 Uhr
Di geschlossen

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