Kunsthaus Wien: Bedrohte Natur

Die Ausstellung "Visions of Nature" im Wiener Kunsthaus vereint künstlerische Positionen, die sich in den Medien Fotografie und Video mit Möglichkeiten der Repräsentation von Natur, ihrer visuellen Konstruktion und Dekonstruktion und mit Szenarien der Annäherung und Abgrenzung des Menschen von der Umwelt im Anthrophozän beschäftigen - der vom Menschen geprägten Epoche der Erdgeschichte.


Künstler wie Darren Almond, Rodrigo Braga, Vanja Bucan, Tacita Dean, Michael Goldgruber, Ilkka Halso, Michael Höpfner, Adam Jeppesen, Mathias Kessler, Ola Lanko, Myoung Ho Lee, Simone Nieweg oder Thomas Struth reflektieren in den gezeigten Arbeiten die Bedrohung unserer natürlichen Lebensbedingungen, hinterfragen die uneingeschränkte Verfügbarkeit von Natur und veranschaulichen eine zunehmend veränderte Wahrnehmung unseres Lebensraums.


Unsere Beziehung zur Natur scheint irritiert. Wir begreifen uns als ein Teil von ihr, erleben sie zugleich als gefährdet, fügen ihr aber auch Schaden zu: fragil auf der einen Seite, alles überdauernd auf der anderen. Diese Verunsicherung findet in etlichen aktuellen künstlerischen Werken ihren Niederschlag. Künstlerinnen und Künstler thematisieren dieses ambivalente Naturverhältnis in ihren Arbeiten.
Neben analytisch-abstrakten Zugängen finden sich zunehmend wieder künstlerische Umsetzungen, die die unmittelbare Sinneserfahrung zum Vehikel der künstlerischen Botschaft machen.


Info:
Visions of Nature, zu sehen bis 18. Februar 2018
Kunsthaus Wien
Untere Weißgerberstrasse 13
A-1030 Wien


Öffnungszeiten:
Mo-So 10-18 Uhr

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