KHM zeigt Prachtschau mit Rubens

Das Kunsthistorische Museum wirdmet sich in seiner großen Herbst-Sonderausstellung einem großen Protagonisten der Europäischen Malerei: Peter Paul Rubens. Der Wiener Bestand wird dabei mit zahlreichen internationalen Leihgaben zu einem spektakulären Ensemble vereint.



Bereits zu Lebzeiten war Peter Paul Rubens (1577-1640) reich und berühmt. Zu Recht gilt er bis heute als bedeutendster flämischer Barockmaler. Das Wiener Kunsthistorische Museum besitzt etwa 40 Gemälde des Meisters und seiner Werkstatt. Dazu zählen farbstarke und figurenreiche Hauptwerke wie die riesigen Altarbilder für die Antwerpener Jesuitenkirche ebenso wie intimere Darstellungen des "Pelzchens" (Rubens' Ehefrau Helene Fourment), des "Hauptes der Medusa" oder Rubens‘ spätes "Selbstbildnis".
Die einzigartige Ausstellung im KHM macht Rubens‘ Werk in Zeichnungen, Ölskizzen, Tafelbildern sowie großformatigen Leinwänden erfahrbar.


Inhaltlich steht die Kreativität des Malers im Mittelpunkt: Rubens verstand es wie kaum ein Zweiter, für sein eigenes Schaffen die Werke anderer Künstler zu nutzen. Jener Dialog mit Kunstwerken seiner berühmten Vorgänger und Zeitgenossen beschäftige Rubens zeitlebens und prägt sein fünfzigjähriges Schaffen. Stets unterzog der Maler die eigenen Kompositionen immer neuen Wandlungen. Gerade solchen Rückgriffen aber verdanken Rubens Werke häufig ihre dynamische Erscheinung. Solche Beziehungen sind oft erst auf den zweiten Blick erkennbar: Jetzt kann der Besucher diese, zuweilen überraschenden Perspektiven in einer Ausstellung einnehmen und nachvollziehen.


Info:

Peter Paul Ruberns, zu sehen bis 21. Jänner 2018
Kunsthistorisches Museum
Maria-Theresien-Platz
A-1010 Wien


Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

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