KH Krems: Remastered und Original

Die Ausstellung "Remastered" in der niederösterreichischen Kunsthalle Krems fokussiert auf jene Werke, denen die symbolische oder physische Aneignung eines anderen Kunstwerkes zugrunde liegt.

Ohne die Kunst anderer ist die eigene Kunst nicht denkbar, denn Kunst entwickelt sich oft in Bezugnahme auf bereits existierende Werke. Doch was geschieht, wenn aus bloßer Bezugnahme eine Aneignung wird?


Die Ausstellung fokussiert auf jene Werke, denen die symbolische oder physische Aneignung eines anderen Kunstwerkes zugrunde liegt. Dies mag anachronistisch erscheinen, aber angesichts der schier grenzenlosen Möglichkeiten wirft die Aneignung von Kunstwerken und damit eines vergleichsweise kleinen und noch dazu sehr aufgeladenen Segments der Bildproduktion spannende Fragen auf, die sich hinsichtlich der Integration von kunstfremdem Material nicht stellen.


In einer Zusammenstellung von historischen Werken der Appropriation Art, aktuellen Positionen und teilweise noch nicht unter diesem Aspekt gesehenen Arbeiten wird die Kunst der Aneignung in ihrer einzigartigen Vielschichtigkeit beleuchtet.


In der Ausstellung werden Werke von Enrico Baj, John Baldessari, Anca Benera und Arnold Estefan, Pierre Bismuth, Jake & Dinos Chapman, Mel Chin & GALA Committee, Gintaras Didžiapetris, Braco Dimitrijević, Marcel Duchamp, Simon Dybbroe Møller, Luigi Ghirri, Rodney Graham, G.R.A.M., Aneta Grzeszykowska, Herbert Hinteregger, William E. Jones, Asger Jorn, Martin Kippenberger, Matthias Klos & Christian Wallner, Bertrand Lavier, Louise Lawler, Sherrie Levine, Kazimir Malevitch, Man Ray, Jonathan Monk, Klaus Mosettig, Ciprian Mureşan, Richard Pettibone, Lisl Ponger, Nada Prlja, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Misha Stroj, Sturtevant, Rosemarie Trockel, Gavin Turk und Martin Wöhrl zu sehen sein.


Info:
Remastered - Die Kunst der Aneignung, zu sehen bis 18. Februar 2018
Kunsthalle Krems
Franz Zeller Platz 3
A-3500 Krems


Öffnungszeiten:
Di-So 10-17 Uhr

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