Albertina: Die Kraft des Aquarells

Die Wiener Albertina zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung einen Bilderreigen von außerordentlicher Schönheit, der die hauseigenen Schätze sowie bedeutende Leihgaben präsentiert und den hohen Stellenwert des Wiener Aquarells für die Kunst des 19. Jahrhunderts eindrucksvoll belegt.

Transparenz, Strahlkraft der Farben und atmosphärische Wirkung sind die besonderen Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. Virtuose Stadtansichten und Landschaften, detailverliebte Porträts, Genrebilder und Blumenstücke bilden den reichen Motivschatz.


Den Höhepunkt erreicht das Wiener Aquarell im Biedermeier: Jakob Alt, Matthäus Loder, Thomas Ender, Peter Fendi und Moritz Michael Daffinger zählen zu den bedeutendsten Künstlern dieser Zeit. Später sind es dann Anton Romako und August von Pettenkofen.


Überragend sind die Werke von Rudolf von Alt aus seiner mehr als 70-jährigen Schaffenszeit. Sie zählen zu den besten Beispielen der Aquarellmalerei und begleiten den großen Bogen der Kulturgeschichte vom Biedermeier bis zur Kunst um 1900.


Info:
Das Wiener Aquarell, zu sehen bis 13. Mai 2018
Albertina
Albertinaplatz 1
A-1010 Wien


Öffnungszeiten:
Mo-So 10-18 Uhr
Mi & Fr 10-21 Uhr

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