Rudolf Polanszky: Leichtigkeit & Aktion

Rudolf Polanszkys Werk beschäftigt sich mit räumlichen Komponenten, der dritte Dimension ebenso wie mit Grundthemen der Mathematik und der Erkenntnistheorie oder antiken griechischen Denkschulen - in seinen Skulpturen, Bildreliefs, Texten und Aktionen, zur Zeit in der Wiener Secession zu sehen, verleiht er diesen eine provisorische Manifestation durchaus poetische Leichtigkeit.

Zu Polanszkys bevorzugten Materialien zählen Plexiglas, Metall, Spiegelfolie, Kunstharz, Draht und Schaumstoff, die er in der Verarbeitung von ihrem ursprünglichen Zweck oder vorgesehenen Nutzen entkoppelt und somit befreit.


Mittels eines non-linearen Verfahrens des spontanen Zusammenfügens vorhandener Materialien und zufälliger Formen – vom Künstler als „Ad-hoc-Synthese“ bezeichnet – entstehen durch Überlagerung, Schichtung, Überschneidung, Verschachtelung oder Faltung neue Strukturen, „translineare“ bzw. „transaggregate“ beispielsweise, die laut Polanszky „ein über einen scheinbar stabilen Zustand hinausweisendes, instabiles Konstrukt einer subjektiven Realität“ sind.


Info:
Rudolf Polanszky, zu sehen bis 22. April 2018
Secession
Friedrichstrasse 12
A-1010 Wien


Öffnungszeiten:
Di-So 10-18 Uhr

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