Albertina: Pakostas Körpersprache

Anlässlich ihres 85. Geburtstags widmet die Wiener Albertina der österreichischen Künstlerin Florentina Pakosta eine groß angelegte Retrospektive.


In den 1960er-Jahren reagierte Florentina Pakosta mit ihren Zeichnungen auf die Diskriminierung von Frauen in der Kunstszene.


Florentina Pakosta richtete den Blick auf den Mann und sezierte seine Gesichtsausdrücke und Körpersprache. Mit ihren satirischen Arbeiten prangerte sie patriarchale Strukturen an, indem sie männliches Verhalten überzeichnet und tradierte Rollen umkehrt.Auch das Selbstporträt nimmt im Werk Florentina Pakostas eine zentrale Rolle ein – sie stellt sich mal ernsthaft, mal selbstbewusst, mal kämpferisch dar. In ihren Serien "Warenlandschaften und Menschenmassen" bringt Pakosta das Verschwinden des Subjekts im Kapitalismus zum Ausdruck.


Mitte der 1980er-Jahre wendet Florentina Pakosta sich von den schwarz-weiß gehaltenen und gegenständlichen Arbeiten ab und der Malerei und einer abstrakten Formensprache zu. Bis heute entstehen Zyklen der charakteristischen, geometrischen Balkenbilder.


Info:
Florentina Pakosta, zu sehen bis 26. August 2018
Albertina
Albertinaplatz 1
A-1010 Wien


Öffnungszeiten:
Täglich 10-18 Uhr
Mittwoch & Freitag 10-21 Uhr

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