MAK: 300 Jahre Porzellan-Manufaktur

Mit der Jubiläumsausstellung "300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur" beleuchtet das Wiener MAK die Geschichte und Bedeutung der zweitältesten europäischen Porzellanmanufaktur.

Gegründet im Mai 1718 durch Vergabe eines kaiserlichen Privilegiums zur Porzellanerzeugung an Claudius Innocentius Du Paquier, setzte die Wiener Porzellanmanufaktur in den folgenden Jahrzehnten ästhetische Maßstäbe.
Rund 1000 Objekte aus den Beständen des MAK sowie aus nationalen wie internationalen Sammlungen bieten einen eindrucksvollen Überblick über Wiener Entwicklungen im Kontext asiatischer Vorläufer und europäischer Konkurrenten.


Zu Hauptwerken der Wiener Porzellanmanufaktur, wie dem Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky (um 1740) oder dem Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl (Wien, 1767/68), liefert die Ausstellung 300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur mit bis dato unveröffentlichten Dokumenten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.


Sowohl das „Dubsky-Zimmer“, eine der ersten Zimmerausstattungen mit europäischem Porzellan, als auch der Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl sind permanent in der von Donald Judd gestalteten MAK-Schausammlung Barock Rokoko Klassizismus ausgestellt.


Info:
300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur, zu sehen bis
23. September 2018
MAK
Stubenring 5
A-1010 Wien


Öffnungszeiten:
Mi-So 10-18 Uhr
Di 10-22 Uhr

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