LV Foundation: 120 Werke von Basquiat

Paris ist einmal mehr eine Reise wert: die Louis Vuitton Foundation zeigt seit dem 3. Oktober eine große Retrospektive von Jean-Michel Basquiat, jenem US-Wunderkind, das 1988 früh starb und ein bis heute faszinierendes Werk hinterlassen hat.


Die Ausstellung bietet einen Überblick über Basquiats Gesamtschaffen von 1980 bis 1988, und fikussiert dabei 120 Arbeiten.
Zu sehen sind unter anderem die Serie „Heads“ von 1981-1982, die hier erstmals als gesamtserie zu sehen sind. Weiters sind einige Geschmeinschaftswerke von Basquiat and Warhol zu sehen, die teilweise zum ersten Mal in Europa ausgestellt werden. Darunter Schlüsselwerke wie „Obnoxious Liberals“ (1982), „In Italian“ (1983), „Riding with Death“ (1988), „Offensive Orange“ (1982), und „Untitled (Yellow Tar and Feathers)“ (1982).


Basquiat, geboren 1960 in New York, verließ früh die Schule um sein erstes Atelier zu gründen. Er gilt als der erste afroamerikanische Künstler, der in der hauptsächlich weißen Kunstwelt den Durchbruch schaffte. Basquiat war befreundet mit Andy Warhol, Madonna und vielen anderen Größen des Showbusiness. Sein früher Tod 1988 und Julian Schnabels Filmmeisterwerk „Basquiat“ hat ihm endgültig Weltruhm verschafft.
Jean-Michel Basquiat über sich selbst: „Mein Werk hat nichts mit Graffiti zu tun, die meisten Leute sind einfach nur Rassisten … und sie reden endlos über Graffiti, obwohl ich mich selbst gar nicht für einen Graffitikünstler halte. Sie haben dieses Bild von mir: der Wilde auf der Flucht, der wilde Affenmensch oder was zum Teufel sie auch denken“, sagte er im Interview mit Tamra Davis 1986.


Info:
Jean-Michel Basquiat, zu sehen bis 14. Jänner 2019
Louis Vuitton Foundation
8, Avenue du Mahatma Gandhi Bois de Boulogne
75116 - Paris


Öffnungszeiten:

täglich 11-20 Uhr

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