Kirkeby: Leiber, Tore und Wände

Per Kirkeby zählt zu den wichtigsten Protagonisten der zeitgenössischen Malerei. Seit den späten 1960er-Jahren hatte er konsequent ein malerisches Werk aufgebaut, das stets Landschaft und Natur in sich trägt, jedoch zugleich die abstrakte Qualität der Malerei im Fokus hat.

Anhand der Masonit-Arbeiten, die der Künstler von Anbeginn betrieben hatte, zeigt die Ausstellung Kirkebys Werdegang – mit manch unerwarteten Überraschungen – abseits der ernsten klassischen Malerei. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung in der Kunsthalle Krems bilden die bislang noch weniger bekannten Übermalungen, Kirkebys malerische Aneignungen fremder Gemälde.


Vorwiegend in den 1980er-Jahren schafft Per Kirkeby Bronzeskulpturen, es sind organische Plastiken, die vor allem die menschliche Körperlichkeit zum Thema haben. Köpfe, Arme und Beine werden ineinander vermengt. Die skulpturalen Arbeiten können auch kolossal ausfallen, sind mächtige Leiber, Tore und Wände. Im Zentrum seiner Bildhauerei stehen immer das prozessuale Moment und die Offenlegung ihrer Materialität.


Info:
Per Kirkeby, zu sehen bis 10. Februar 2019
Kunsthalle Krems
Franz Zeller Platz 3
3500 Krems


Öffnungszeiten:

Di-So 10-18 Uhr

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