Edward Burne-Jones: Mythos & Mittelalter

Edward Burne-Jones, geboren 1833, zählt zu den interessantesten Vertretern britischer Kunst. Statt sich mit Themen der industriellen Revolution zu beschäftigen, wendete er seinen künstlerischen Blick mittelalterlichen, religiösen und mythischen Themen zu - die London Tate Gallery zeigt nun eine große Retrospektive.


Seine spektakulären Werke beschäftigen sich mit den Rittern der Tafelrunde, den klassischen Helden antiker Sagen und biblischen Motiven. Dabei arbeitet er mit übergreifenden Materialien, verwendet Öl, Glass, Edelsteine usw. Gemeinsam mit seinem engen Freund William Morris begründete er als Pionier die "arts and crafts" Bewegung, deren liebliche und präzise ausgeführten Motive bis heute weltweit bekannt sind.


Die Ausstellung in der Tate Gallery - seit 1933 die erste Solo-Show - zeigt Burne-Jones' Weg vom einfachen, wenig ausgebildeten Maler bis zum einem der einflussreichsten Künstler Großbritanniens des 19. Jahrhunderts.


Zu sehen sind über 150 Objekte, die erstmals alle Schaffensperioden des Künstlers umfassen, darunter auch zahlreiche Hauptwerke wie zum Beispeil das märchenhaft schöne Bild "Sleeping Beauty".


Info:
Edward Burne-Jones, zu sehen bis 24. Februar 2019
Tate Gallery
Millbank, London SW1P 4RG


Öffnungszeiten:
Mo-So 10–18 Uhr

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