Olafur Eliasson: Die Natur der Kunst

Die Tate Modern Gallery in London zeigt mit in ihrer aktuellen Schau "In real life" 40 Werke des isländischen Künstlers Olafur Eliasson - er widmet mit sich in beeindruckenden Rauminterventionen der Natur und deren Schutz.

Eliassons beeidnruckende Installationen sprechen alle Sinne an: einige Kunstwerke zeigen Naturphänomene wie etwa die Farbigkeit eines Regenbogens, Wasserfälle oder das Spiel von Licht und Schatten der Sonne.
Im Zentrum der Ausstellung steh die Arbeit "Moss Wall 1994" - eine 20 Meter lange Wand aus Moos.


Ein "lebendes" Kunstwerk, vom Tag der Erschaffung bereits dem Verfall preisgegeben - der Besucher macht eine intensive olfaktorische Erfahrung, bevor er den Raum überhaupt betreten hat. Ist man einmal drin, möchte man das kühle Moos anfassen. Für Olafur Eliasson kein Problem, berühren erlaubt. Schließlich ist er davon überzeugt, dass es verantwortungsbewusste Kunstfreunde sind, die hier durch die Räume streifen und die das Werk daher auch mit allen Sinnen erfassen, aber keinesfalls zustören wollen.


Auch das Set-up rund um die Schau ist ganz auf Natur und Nachhaltigkeit prgrammiert, auch hier überlässt Eliasson ncihts dem Zufall: es gibt eigens kreierte, vegetarische Speisen, deren Zutaten nachhaltig produiert wurden und (natürlich) aus der Region stammen.


Info:
Olafur Eliasson: In real life, zu sehen bis 5. Jänner 2020
Tate Modern Gallery
Bankside, London SE1 9TG
London

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