MdM Salzburg: Sigalit Landaus Salzwelten

In den letzten 15 Jahren hat die israelische Bildhauerin und Video- und Installationskünstlerin Sigalit Landau das Tote Meer immer wieder als eine Inspirationsquelle und Laboratorium genutzt. Das Salzburger Museum der Moderne widmet ihr nun eine spannende Ausstellung.

Es war der Schauplatz vieler ihrer Arbeiten – insbesondere mit verschiedenen alltäglichen Objekten, die sie "tauft", indem sie sie monatelang in das salzigste Meer der Welt eintaucht, bis diese, von Salzkristallen bedeckt, in hypnotisierende Objekte von eindringlicher Schönheit verwandelt werden.


Landaus vielschichtige Werke thematisieren oft Fragen der weiblichen Identität und körperlichen Erfahrung und untersuchen Themen wie die Schatten, die der Holocaust geworfen hat, die angespannte politische Situation in Israel und komplexe Fragen der Gerechtigkeit, der strukturellen Gewalt und der wirtschaftlichen Ausbeutung der Natur.


Sigalit Landau ist eine der bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen Israels. In den letzten Jahren wurden ihre Arbeiten an zahlreichen großen Veranstaltungsorten in Israel, den USA und Europa gezeigt, darunter bei der documenta und der Biennale di Venezia. Die aktuelle Ausstellung umfasst mehrere Readymades, die im Toten Meer eingetaucht wurden, sowie eine Auswahl ihrer wichtigsten Videoarbeiten.


Info:
Sigalit Landau, zu sehen bis 17. November 2019
Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg und Rupertinum
Mönchsberg 32
5020 Salzburg
und
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9
5020 Salzburg


Öffnungszeiten:
Di–So 10–18 Uhr
Mi 10–20 Uhr

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