Albrecht Dürer als Jahrhundertschau

Seit Jahrzehnten war das Werk Albrecht Dürers (1471–1528) nicht in dieser Fülle zu erleben: Die Wiener Albertina ist Heimat zahlreicher weltberühmter Ikonen der Zeichnung, darunter der Feldhase, die Betenden Hände und das Große Rasenstück - allesamt nun in einer grandiosen Schau vereint.

Die Ausstellung vereint über 200 Exponate Dürers und beleuchtet eindrucksvoll seine zeichnerische, druckgrafische und malerische Werke.


Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. Die Sammlungsgeschichte ist von besonderer Bedeutung: Seine Provenienz lässt sich lückenlos bis ins Jahr 1528 zurückverfolgen, und bildet damit ein seit fast 500 Jahren geschlossen erhaltenes Konvolut aus Dürers Werkstatt.


Für die Jahrhundertausstellung konnte die Albertina bedeutende internationale Leihgaben gewinnen: "Die Anbetung der Könige" aus den Uffizien, das erschütternde und schonungslose Selbstbildnis des nackten Albrecht Dürer aus Weimar, "Die Marter der Zehntausend" aus dem Kunsthistorischen Museum Wien, "Jesus unter den Schriftgelehrten" aus dem Museum Thyssen-Bornemisza und aus dem benachbarten Prado Dürers wohl schönstes Männerporträt. Sein malerisches Spätwerk der letzten niederländischen Reise, den Heiligen Hieronymus, präsentiert die Albertina mit allen dazugehörigen Studien.


Info:
Albrecht Dürer, zu sehen bis 6. Jänner 2020
Albertina
Albertinaplatz 1
1010 Wien


Öffnungszeiten:
Täglich 10-18 Uhr
Mittwoch & Freitag 10-21 Uhr

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