Cindy Sherman: Klassiker der Fotografie

Das Bank Austria Kunstforum Wien untersucht mit der Ausstellung "The Cindy Sherman Effect. Identität und Transformation in der zeitgenössischen Kunst" eine der zentralen Fragestellungen in der Kunst.


Die Beschäftigung mit den Themen Identität, deren Konstruktion, Formen der Transformation und Fiktion sind von großer Aktualität angesichts der sich durch die stetig zunehmende Globalisierung immer schneller wandelnden Welt. Gleichzeitig geben neue Technologien, wie Internet, Genmanipulation, oder Klonen, vermehrt Anlass dazu, über den Begriff Identität im Sinn von Subjektgenerierung und -definition nachzudenken.


Ausgehend von Cindy Shermans Werk, das zu den Klassikern der inszenierten Fotografie und des künstlerischen Rollenspiels zählt, werden diese relevanten Fragen zum Thema Identität beleuchtet. Shermans fotografische Arbeiten, die sich aus der Performance-Kunst der 1970er-Jahre und dem besonderen Interesse der Künstlerin an sich wandelnden Identitäten entwickelte, kann bis in die unmittelbare Gegenwart als stilprägend angesehen werden.


Die Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien wird in Form von Gegenüberstellungen von Werken von Cindy Sherman und zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern Themen wie Dekonstruktion des Portraits, kulturelle, geschlechterspezifische und sexuelle Stereotypen sowie Konstruktion und Fiktion von Identität untersuchen.


Info:
Cindy Sherman, zu sehen bis 21. Juni 2020
Kunstforum
Freyung 8
1010 Wien

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