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Schloß Ebenau
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Österreich
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Galerie Judith Walker
Deborah Sengl
HIS-STORY
Seit etwa 10 Jahren überarbeitet Deborah Sengl die Playboy-„Centerfolds“, um Themen wie Konsum, Schönheit und Luxus zu visualisieren. In der neuen Serie „His-Story“ (2010/11) geht die Künstlerin auf die historische Bedeutung dieser – vor allem dem männlichen Leser - bekannten Zeitdokumente ein. Seit den 50er Jahren bis heute ziert jeden Monat ein anderes Playmate das berühmte Faltblatt im Zentrum des Männermagazins. Deborah Sengl hat eine Auswahl aus den 60er und 70er Jahren getroffen und zeigt in Ihren neuen Arbeiten, was zeitgleich die Welt erschüttert, beschäftigt oder erheitert hat. Die erste bemannte Mondlandung, der Vietnamkrieg, die Trennung der Beatles oder Kreiskys wichtigster Wahlsieg werden so dem Schönheitsideal der damaligen Zeit gegenübergestellt. Parallelen sind nicht ausgeschlossen...
TROPHÄEN
Mit gewohnt scharfer Klinge setzt Deborah Sengl in ihrer Serie „Trophäen“ (2010) ihre Gesellschaftskritik fort. Als Trägermaterial kommen in diesem Fall Trophäenschilder zum Einsatz, auf denen gewöhnlich der Kopf eines erlegten Tieres zur Schau gestellt wird. Die Jagdgründe befinden sich diesmal aber nicht in der freien Natur, sondern in einer mehr oder weniger zivilisierten Umgebung. Je nach „Beuteschema“ und persönlichem Geschmack wird die weibliche Beute anvisiert, erlegt und triumphal für ihr Umfeld dokumentiert.
Exhibition opening: 24. März 2011




















