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Galerie Elisabeth Michitsch

Christy Astuy - Wien / Paola Gandolfi - Rom

Deformierte Frauenkörper, mutierte Leiber und rätselhafte Anspielungen. Die Ausstellung „Esplorazioni ostinate“, die von Christy Astuy und Paola Gandolfi bestritten wird, bannt skurrile Szenen auf Leinwand. Tatsächlich sind beide Künstlerinnen „hartnäckige Erforscherinnen“ von Kunst- und Frauenwelten, wie der Titel erklärt.

Astuys Arbeiten sind nach Aussage der Künstlerin selbst stets subjektiv. Alle ihre Sujets entstehen aus und mit einem ausgesprochen persönlichen - und selbstverständlich auch weiblichen - Blick auf die Welt. In ihren meist farbintensiven Schöpfungen treffen wir auf exotische Tier- und Pflanzenwelten in Kombination mit schönen, aber auch clowngesichtigen Mädchen, oder wir erkennen Ikonen der Kunstgeschichte wie Picassos Frauenbildnisse in künstlerischer Abwandlung und eingebettet in fantastischer Umgebung.

Bei Gandolfis Werken wiederum ist eine analytische Herangehensweise spürbar. Ihr Werdegang, zunächst als Performance- und Installationskünstlerin, ist dem anderer zeitgenössischer italienischer Künstler nicht unähnlich. Denn als auch in Italien die Malerei „wiederentdeckt“ wurde - eine Bewegung, die von vielen Kritikern als eine Rückkehr zu traditionellen, klassischen Werten interpretiert wurde – begann auch Gandolfi verstärkt in diesem Medium zu arbeiten.

Exhibition opening: 8. April 2008

» past exhibitions


Christy Astuy, Michaela Ghisetti: Paintings and Drawings
current exhibition

Edith Spira: Walkabout


Hagenbund


Hanns Kunitzberger: Malerei


Ingrid Brandstetter - Achim Booth


Karin Pliem: Gegen den Strom, Jelena Sredanovic: Holzschnitte


Kunstwerke im Depot


Leander Kaiser: Geste und Konstrukt


Lilo Rinkens


Lilo Rinkens: Nahe Null - Zero Degrees


Nachbilder: Olivia Kaiser, Katherina Olschbaur, Stefan Wirnsperger


Nigel van Wieck: Players


Peter Patzak: Die Zeit und elf Räume


Peter Patzak: Fenster mit Einsicht


STADTansichten/geschichten


Thomas Hartmann: Bravo


Thomas Reinhold / Gabriele Schöne


Wolfgang Walkensteiner: Formenwandlung