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Österreich
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(Lukas Feichtner)
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Galerie lukasfeichtner
Stylianos Schicho: all you can eat
Auf großformatigen Panelen vermittelt Stylianos Schicho die beklemmende Erkenntnis allgegenwärtiger Beobachtung, während er seine Figuren jedoch niemals dem Voyeur hilflos aussetzt, sondern sie mit starrem Blick direkt in die Augen des Betrachters blicken lässt.
Die steile Perspektive suggeriert den unnatürlichen Winkel von urbanen Überwachungskameras, die unter dem Deckmantel der Sicherheit jeden Schritt des modernen Menschen registrieren und ihn zum Ziel konstanter Kontrolle machen. Stylianos Schichos Arbeit könnte aktueller nicht sein und versteht sich als kritischer Kommentar zur Ambivalenz von Sicherheit.
Stylianos Schicho thematisiert in seinen neuesten Arbeiten nicht nur als Künstler die allgegenwärtige Überwachung moderner Städte, sondern agiert auch als stilisiertes Selbst in den urbanen Ausschnitten seiner Kompositionen. Auf großformatigen Panelen vermittelt er die beklemmende Erkenntnis allgegenwärtiger Beobachtung, während er seine Figuren jedoch niemals dem Voyeur hilflos aussetzt, sondern sie mit starrem Blick direkt in die Augen des Betrachters blicken lässt und somit die Passivität des beobachteten Objekts zurückwirft. Die steile Perspektive suggeriert den unnatürlichen Winkel von urbanen Überwachungskameras, die unter dem Deckmantel der Sicherheit jeden Schritt des modernen Menschen registrieren und ihn zum Ziel konstanter Kontrolle machen. Stylianos Schichos Figuren nehmen den Kampf mit diesen stillen Verfolgern auf und ermahnen den somit beobachteten Beobachter zur Aufmerksamkeit, indem sie in stillen Kontakt mit ihm treten und durch den direkten Blick über die Schulter das Gefühl von Verfolgung vermitteln.
Stylianos Schichos Arbeit könnte aktueller nicht sein und versteht sich als kritischer Kommentar zur Ambivalenz von Sicherheit.
Exhibition opening: 30. Mai 2008
























