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Galerie Frey

Katharina Prantl

Der Titel dieser Ausstellung legt sofort die Vermutung nahe, Katharina Prantl war wieder einmal auf Reisen und lässt uns an ihren Bild gewordenen Erinnerungen teilhaben. Doch, weit gefehlt. Vor ihrem Atelier im Prater stehen mehrere grosse Platanen. Eine davon gehört sozusagen zur Familie, denn unter ihr hielt bereits Karl Prantl kreative Zweisprache mit seinen Steinen.

Mit Blick auf diesen Platz entstanden die neuen Arbeiten von Katharina Prantl über die Professor Jehuda E. Safran schreibt: „Die Physiologie dieser Gemälde liegt vor allem in ihren transparenten Farben und in der Art und Weise, wie die Farbe, oft durch die eigene Schwerkraft, auf der Leinwand befördert und gelenkt wird. Wie Streifen Folie erscheinen dünne Farbschichten und verschwinden, nur um wieder zu erscheinen, offenliegende Adern in der Mine eines farbigen Kristalls. Ihr ganzes Dasein, ihr Daseinsgrund besteht darin, von der anorganischen, mineralischen Gestalt ihres Ursprungs her verwandelt und dann in flüssige Gestalt umgewandelt zu werden, ehe sie wieder auftrocknen und zu einer Landkarte des Unbekannten gerinnen, eines noch unentdeckten Landes, künftige Spur einer noch größeren Entfernung, weitere Zukunft von Erfahrungen und Erinnerungen. Geduldig hingeworfene Wellen von Wasser und Farbe, Erdenstaub und Wasser, versammelt zu immer neuen Konfigurationen.“

Vernissage: 30. Jänner 2008
zu sehen bis: 20. März 2008
 

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6 x 3


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