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Galerie Frey

Gabriele Chiari: Les petits riens

Die österreichische Künstlerin Gabriele Chiari lebt seit Jahren in Paris und hat für den Titel ihres neuen Aquarell-Zyklus’ Anleihe bei Mozart genommen, der 1778 in Paris die Ballettmusik „Les petits riens“ komponierte. Subtil nuanciert, wie Mozarts Musik zu den 12 lebenden Pantomimen-Bildern, präsentiert sich auch der Aquarell-Zyklus von Gabriele Chiari.

 

Mit einem Minimum an Farbe und Form zeigt die abstrakt malende Künstlerin eine grosse Bandbreite an kompositorischen und formalen Richtungen. Die Künstlerin faltet, wellt und zerknittert glattes Papier zur imaginären Landschaft, durch die sie Farbe wie Bäche oder Lavaströme fliessen lässt. Dann wird das Blatt wieder geglättet.

 

Mag. Florian Steininger über Gabriele Chiari: „Ihr geht es keineswegs um eine Markierung der emotional aufgeladenen expressiven Geste, um die künstlerische Handschrift im klassischen Sinne, sondern um das Sichtbarmachen von gemalt-geronnener Farbe in ihrer Verbindung mit dem Bildträger Papier; der die flüssige Substanz sofort aufnimmt.“

 

Exhibition opening: 10. Oktober 2008
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