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Galerie Frey

Josephine Scianna: We have overcome

Es war ein historischer Sieg und er war überwältigend: als Barack Obama am 5. November 2008 John McCain haushoch schlug, stand fest, er wird als erster schwarzer Präsident ins Weiße Haus einziehen. In seiner bewegenden Siegesrede vor Hunderttausenden Anhängern in Chicago sagte Obama, der Wandel sei nach Amerika gekommen. Diese Euphorie packte auch die amerikanische, in Wien lebende Künstlerin Josephine Scianna. Wie gebannt sass sie vor dem Fernsehgerät. Tausende Bilder flimmerten vorbei. Die Freude der vielen Menschen aus aller Welt festzuhalten, damit beschäftigte sich Josephine Scianna nun eineinhalb Jahre lang.

„Die meisten Bilder zeigen den Moment von Obamas Wahl zum Präsidenten, die Freudentränen, die Begeisterung, die euphorische Stimmung, nicht nur in Amerika, sondern auf der ganzen Welt. Ein Erlebnis, das uns alle in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft vereint.“ Sagt die Künstlerin.

Ihre Bilder sind Momentaufnahmen die zeigen, wo der Blick des Betrachters hängen blieb. Oft fokussieren sie ein Detail des Bildes ganz intensiv, während der Rest eher schemenhaft starr bleibt: Als ob die Zeit stehen bliebe.

 

Josephine Sciannas Arbeiten erinnern an Edward Hopper. Es sind – trotz aller gezeigten Freude - Bilder in deren realistischer Darstellung ein Gefühl der Wehmut mitschwingt, das von den Personen und Dingen ausgeht.

 

Exhibition opening: 19. Mai 2010
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