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1010 Wien
Österreich
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Galerie bei der Albertina - Zetter
Die fabelhafte Welt des Alfred Klinkan
Die Galerie bei der Albertina zeigt von 11. April bis 17. Mai 2008 einen Querschnitt aus Alfred Klinkans malerischer Schaffensphase von 1981 bis in die frühen 1990er Jahre.
Klinkan hat Malerei stets als Ausdruck der eigenen Empfindung und Fantasie verstanden und nie als objektiviertes von der banalen Alltagswelt säkularisiertes Medium. Kindheitserinnerungen, Sagen, die antike Mythologie und Fabeltiere sind die vorherrschenden Themen und Motive im malerischen Repertoire des Künstlers. In der Ausstellung wird erstmals ein bis dato verborgener Bilderschatz gelüftet.
Dabei handelt es sich um 25 kleinformatige Bilder, die Klinkan als Geldscheine angelegt hat. Diese sind alle um 1991 entstanden. Hier trifft man sowohl auf pointierte Wortspiele als auch auf surreal anmutende, autobiografisch gefärbte Bildinhalte. Klinkan malte zum Beispiel einen Bus als Hauptsujet auf die Geldnote und versah diese mit dem Wort "Bu$geld", das "Arbeitslosengeld" ist mit einem Selbstporträt versehen, das die kommunistischen Symbole Hammer und Sichel trägt – als Zeichen für die marode Wirtschaft.
Zu weiteren Raritäten zählen die monumentalen Gemälde um 1984. Seit Klinkans großer Grazer Personale, die 1984 von Wilfried Skreiner organisiert wurde, gab es diese Gemälde nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Sie entsprechen dem Zeitgeist der damaligen wilden, expressiven Malerei.











