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Galerie bei der Albertina - Zetter

Das "entschiedene Sowohl-Als auch"

Als Mitglied der „Neuen Wilden“ wurde Gunter Damisch in den 80-iger Jahren bekannt. Heuer feierte der „inzwischen nicht mehr ganz junge Wilde“ seinen 50. Geburtstag. Wir sind sehr stolz darauf, dass Gunter Damisch unsere Galerie ausgewählt hat um die Schaffensperiode von 1987 bis 2008 – mit teilweise noch nie gezeigten Arbeiten - dem Publikum zu präsentieren.
Der Titel der Ausstellung „Das „entschiedene Sowohl - Als auch“ - Aspekte einer Entwicklung steht programmatisch für die Vielfalt und die Beziehung der plastischen und malerischen Arbeiten.
Wandert man durch die Ausstellung findet man sich in den „Kosmos Damisch“ entführt, welcher von „Sonnen- und Nachtfeldwegen“ durchkreuzt wird, von „Weltwegfeldleuchten“ beleuchtet wird, von selbst befruchtenden „Hirnweglern“ bevölkert wird - und über allem liegt ein „Dichteflimmern“.
Man glaubt, durch ein überdimensionales Mikroskop zu schauen und einen Einblick in eine wundersame Welt von Riesenmikroben, -wimpertierchen und -amöben zu bekommen. Dem Betrachter wird ein Einblick in das organische Wachstum und in die kosmische Harmonie gewährt. Das gesamte Werk Damisch´s scheint miteinander verschlungen, verknotet und verknäuelt zu sein.
Damisch selbst sagt, dass seine Malerei für ihn Herausforderung und Möglichkeit gleichzeitig ist, eine eigene Welt zu schaffen. Dies ist Damisch gelungen, indem er Mitte der achtziger Jahre die Malerei aus der Zweidimensionalität löste und durch seinen so typisch pastosen Farbauftrag die dritte Dimension für seine Bilder erschloss. Der Betrachter steht vor einem Farbrelief, das zum Hineingreifen verleitet. Ebene und zerklüftete Bereiche modellieren den Lichteinfall und intensivieren dadurch die Farbnuancen. Diese wundersame Welt wird zunächst von farbig glasierten Keramiken begleitet, welche zu den rauen, aufgrissenen, zackigen, löchrigen, teils patinierten Bronzen überleiten. Damisch´s Metallarbeiten sind allesamt Unikate, da er mit dem so genannten „verlorenen Guß“ arbeitet.
Mitte der neunziger Jahre beginnt Damisch die zerklüfteten Bilderlandschaften auf die Zweidimensionalität zurück zuführen. Wer durch das „Damisch – Mikroskop“ schaut findet sich nun in einem Labyrinth aus rinnender, tropfender Farbe („dripping“) wieder.
Es ist nicht schwer, sich auf die Arbeiten von Gunter Damisch einzulassen, da sie unendlich vielfältige Blickwinkel und Spaziergänge für das Auge eröffnen und das Eintauchen in die Bilder – und Skulpturenwelten von Gunter Damisch zu einem Ausflug in eine noch scheinbar unerforschte Welt einladen.
Wir laden Sie herzlich ein, diese Forschungsreise in die Phantasiewelten bei uns in der Galerie bei der Albertina zu beginnen.
 

Ausstellungbeginn: 23.Oktober 2008
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