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Stallburggasse 2
1010 Wien
Österreich
Tel: +43/1/512 86 36
Fax: +43/1/513 49 57
e-mail: office@kovacek-zetter.at
www.kovacek-zetter.at
Mo-Fr: 10.00-18.00 Sa: 11.00-14.00
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Galerie Kovacek & Zetter
September Ausstellung
Diesen Herbst feiert die Galerie Kovacek & Zettter mit zwei umfangreichen Ausstellungen im September und Oktober ihr zehnjähriges Firmenbestehen. In der Septemberausstellung werden ausschließlich Arbeiten auf Papier, Skulpturen aus Glas und Keramiken gezeigt. Im Oktober, der zweiten Jubiläumsausstellung, konzentriert man sich wie gewohnt auf ausgewählte und bedeutende Gemälde des 19. Jahrhunderts, des Stimmungsimpressionismus und der klassischen Moderne.
In der diesjährigen Septemberausstellung haben sich die beiden Galeristinnen Sophie Zetter-Schwaiger und Claudia Kovacek-Longin speziell auf die Künstler konzentriert, die von Anfang an wichtiger Bestandteil des Galerieprogramms waren.
So bietet die Ausstellung einige fein gezeichnete Akte aus dem Nachlass Alfons Waldes, drei prachtvolle Gouachen mit gesuchten Wienmotiven von Oskar Laske, darunter Ansichten vom Wurstelprater und dem Heldenplatz und traditionellerweise eine Auswahl beeindruckender Tierzeichnungen und Linolschnitte von Ludwig Heinrich Jungnickel und Norbertine Bresslern-Roth. Weiters werden seltene Keramiken von Walter Bosse wie der „Ballbub“, ein Entwurf für Augarten Porzellan, präsentiert. Von Josef Stoitzner konnten die beiden Galeristinnen eine Sammlung seltener Farbholzschnitte erwerben, die sich einstmals im Besitz der Wiener Albertina befanden.
Aber auch die Kunst nach 1945 ist ein wichtiger Bereich im Ausstellungsprogramm. Max Weiler, Markus Prachensky und Kiki Kogelnik sind in ihrer formalen Ausrichtung sehr konträre, für die Entwicklung der österreichischen Moderne aber prägende Künstler, von denen bedeutende Werke im Katalog zu finden sind. Kiki Kogelniks berühmte Glasköpfe, von denen fünf verschiedene zu sehen sind, ergänzt durch poppige Grafiken, bilden einen besonderen Höhepunkt in dieser Ausstellung: Die Köpfe „Octopus“ oder „Recycled Head“ sind absolute Raritäten. Besonders hervorzuheben ist das beeindruckende Flügelbild von Max Weiler aus dem Jahr 1967, eine frühe Variante, in der die Farbformen bereits den Weg in die Dreidimensionalität suchen, aber noch nicht, wie in späteren Versionen, über die Bildfläche hervorragen. Das extreme Querformat und der Schwebezustand der über die Bildfläche verteilten Elemente erinnern an altchinesische Landschaftsmalerei.
Exhibition opening: 18. September 2009





















