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Galerie Konzett

um 1970

Die aktuelle Ausstellung der Galerie KONZETT zeigt die enorme Diversität des Kunstschaffens um 1970 auf. Alle vertretenen Künstler, vorrangig Österreicher, leben in Wien oder haben einen engen Bezug zur Stadt des Aktionismus wie Joseph Beuys und Dieter Roth. Waren die 1960-Jahre geprägt von der Aktionskunst, so ist um 1970 eine sehr individuelle Verortung der Künstler zu bemerken: Günter Brus entwickelt seine „Bild-Dichtungen“, Franz West die sogenannten „Passstücke“ und Alfons Schilling die „Sehmaschine“. Bruno Gironcolis raumgreifende Skulpturen und Valie Exports „Kör-perkonfigurationen“ entstehen.

 

Doch nicht nur den großen Namen gilt die Schau, vielmehr wird das Werk von Künstlern gewürdigt, die weniger im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit standen und stehen und die gänzlich unterschiedliche Positionen vertreten: Theo Altenbergs dokumentarische Werke arbeiten das Sozialexperiment „Kommune Friedrichshof“ auf, Wolfgang Ernst entwickelt in den 70ern skriptorale Konzepte, Peter Rataitz abstrakt-expressive Bildobjekte, denen der Realismus von Robert Klemmers Selbstporträts gegenübersteht. Die zu Lebzeiten wenig beachtete Künstlerin Helga Philipp, die als Vertreterin der Konkreten Kunst in Österreich stets auf einsamem Posten stand, ist mit zahlreichen Op-Art Bildern repräsentiert.

 

Exhibition opening: 5. März 2009
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Barbara Anna Husar: I am the Medium


Helga Philipp (1939-2002)


Hofstetter Kurt: Ich schaue in den Himmel, um mich zu erden. Parallelität und Kreislauf 10


Ines Doujak, Christian Eisenberger, Lukas Pusch, Ulla Rauter, Johanna Tinzl / Stefan Flunger


Kunstwerke im Depot


Mony, Poly, Konkret


Rudolf Polanszky: Transaggregate Strukturen


Sonja Gangl: In the End ...


Thomas Palme: Rising Spinett
current exhibition

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