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Kunsthandel Schütz

Akt ist Fakt

Die umfangreiche Ausstellung mit dem Titel "Akt ist Fakt", die an die 80 malerische und zeichnerische Exponate bedeutender österreichischer und auch einiger internationaler Künstler der Zwischenkriegszeit umfasst, hat sich zum Ziel gesetzt, die Weiterentwicklung der Errungenschaften der sogenannten "Jungen Wilden" bezüglich der schonungslosen Darstellung der Nacktheit in der bildenden Kunst aufzuzeigen.

Die um die Jahrhundertwende begonnene, skandalträchtige Enttabuisierung des nackten Körpers galt als Meilenstein für die Entfaltung der Moderne in den folgenden Dekaden. Aktdarstellungen und erotische Sujets generell, waren in der Malerei zwischen 1918 - 1938 neben Landschaft und Stillleben beliebte und gängige Motive und wurden, im Vergleich zum schielesken Menschenbildnis, meist in gemäßigterer Art und Weise ausgeführt.

 

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