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Galerie in der Schmiede

Rudolf Leitner-Gründberg

„Mein Werk setzt sich aus drei gegensätzlichen Werkgruppen zusammen (ich kann nur im Gegensatz denken und arbeiten), die letztlich sich ergänzen und wie Zahnräder ineinandergreifen.“ 1)Goldenen Bilder: Beziehen sich auf das Bildlich werden von etwas Unsichtbarem – das ein Geschehen an einem Ort hinterlässt – das meist als rätselhaftes, irritierendes und unbestimmtes Gefühl empfunden wird. Für mich sind diese Bilder, Abstraktion und Konzentrat von Gefühlsdichte. Diese ist für mich ein Schlüssel zu einem überzeitlichen Weltgefühl. In den Bildern werden Vergangenheit und Zukunft gegenwärtig. 2) OPUS – der „Strich“ Er bezieht sich als „Oberton“ auf Gegenstände (gemalte oder echte Gebrauchsgegenstände) und löst diese aus ihrem Verhaftetsein im Mythischen.

Der Strich kann sich genauso auf Malerei selbst beziehen und die Frage stellen, in wieweit Malerei noch mythisch belastet ist.
3) In den Figurenbildern wird der Weg in die überzeitliche Dimension, durch die ständige Verdichtung der Malerei erreicht. Dieser Malerei soll es gelingen die Gegenwart in die Zukunft wie in die Vergangenheit auszudehnen und so im gegenwärtigen Bild ein größeres Kontinuum an Zeit spürbar zu machen.

Exhibition opening: 19. November 2010
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