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Galerie Maringer

Arnulf Rainer - Zum 85. Geburtstag

Originale auf Papier und seltene Druckgrafiken

Ein Leben ohne Kunst? Für Arnulf Rainer- die Hölle!

Am 8. Dezember wird Arnulf Rainer 85 Jahre und blickt auf ein erfülltes, dichtes Künstlerleben zurück. Die ersten Anfänge reichen in die Zeit 1947/50 zurück. Ganz gegen den damals vorherrschenden Kunstgeschmack entdeckte er für sich das Primat der Dichte und Fülle, die in seinen Übermalungen und Zumalungen ihren Höhepunkt fand. Er verdichtete vorgegebene Flächen-auch anderer Künstler-mit Zeichen aus dem Unbewussten, der dunklen Tiefe und zog das satte Schwarz allem Anderen vor. Er setzt eine Malschicht über die andere.

In seinem Atelier stehen immer eine Menge Bilder aufgestellt und er kann nicht daran vorbeigehen um da und dort noch einen Strich oder eine Fläche hinzuzufügen. Diese Vorghensweise des Künstlers ist geprägt von einer Verbesserungswut. So als rufen seine Bilder, dass sie noch etwas brauchen. Daraus ergibt sich, dass Bilder, die nicht so oft übermalt wurden eher jüngeren Datums sind.

Rainer ist einen langen Weg gegangen und zählt zu den radikalsten Vertretern der modernen Malerei nach 1945. Monochromie und Abstraktion im Sinne eines Malewitsch oder Rodtschenkos prägen sein Werk Er steht damit auf einer Ebene mit Yves Klein, Mark Rothko oder Ad Reinhardts Black Paintings.

Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen des Wiener Aktionismus, die der Malerei damals eine radikale Absage erteilten, hat Rainer immer an das Medium der Malerei geglaubt.

Sein Werk ist so facettenreich, gleich einem Kaleidoskop, das Gegensätze in sich vereint. Verweigerung und Bejahung, Reduktion und Fülle, Stille und Aggressivität.

Eine lineare Entwicklung ist daher trotz seiner 85 Jahre nicht nachvollziehbar.

Exhibition opening: 10. Juni 2014

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