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Galerie Frey

Johannes Domenig: looking for paradise

Brigitte Reutner, Kunstmuseum LENTOS

Johannes Domenig - Über das Schöne

"Kunst ist immer auch ein bestimmter Ausdruck der Auseinandersetzung des Künstlers / der Künstlerin mit der Welt, in der er / sie lebt. "Das Schwierige und Unvorhersehbare sind Schauplätze der modernen Kunst." Es stellt sich die sehr aktuelle Frage, wie man in einer hochkomplexen, netwerkartig organisierten Welt noch Kontrolle ausüben kann. Einer der Lösungsansätze ist, eine Ordnung für sich selbst herzustellen, sich sein eigenes Weltbild zu konstruieren, in dem man selbst im Mittelpunkt steht.

Domenig richtet ästhetisch motivierte Fragen adie aus dem Alltag entnommenen Dinge und erarbeitet eine individuelle Ordnungssystematik, deren Vorbilder zum Teil in der Natur liegen: die Reihungen der Bäume, die Schichtungen der Steine, die Organisation von Schneekristallen. Allem ist eine bestimmte Ordnung, eine höhere Gesetzlichkeit zu eigen. Die Welt zu ordnen ist ein Urmythos, ist der Urmythos vom Schöpfungsprozess." (Ausschnitt aus dem Text des aktuellen Katalogs "Johannes Domenig - looking for paradise")

Exhibition opening: 7. Mai 2013
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