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Galerie nächst St. Stephan

Karin Sander

XML-SVG Code, Quellcode des Ausstellungsraumes, Galerie nächt St. Stephan, 2009 Architekturentwürfe werden heute mit Computerprogrammen erzeugt und die Räume darin durch Renderings in ihrer Kubatur simuliert. Die Arbeit von Karin Sander macht die zur Darstellung und Konstruktion des Ausstellungsraumes verwendeten Daten der Galerie nächst St. Stephan in seinen Zahlen und Zeichensystemen als ausgeschriebenen Quellcode sichtbar.

Damit wird die gesamte architektonische Innenform des Ausstellungsraumes als XML-SVG Code wiederum auf den Wänden des Ausstellungsraumes dargestellt, genau in den Zahlensystemen, die der Architektur, dem Raumvolumen zu Grunde liegen. Würde man all diese Zahlen des Quellcodes in das Computersystem eingeben, würde wieder der architektonische Körper als dreidimensionales Bild entstehen. Für den Betrachter stellen die Zahlenreihen farbige Muster dar, die in ihrer lesbaren, jedoch verschlüsselten Sprache auf etwas sehr Konkretes verweisen, eine Zeichnung im Raum, die zugleich eine Zeichnung vom Raum ist.
 

Exhibition opening: 6. Mai 2009
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Adrian Schiess


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Bernard Frize: Foggy days


Christoph Weber: loose concrete


Daniel Knorr: Dead Letter Office


Ernst Caramelle: Diesmal ganz abstrakt


Günter Umberg


Helmut Federle


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James Welling


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Kunstwerke im Depot


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