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1010 Wien
Österreich
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Galerie Ernst Hilger
Vladimir Velickovic: Corbeaux
Vladimir Velickovic meint, dass die Grundelemente der Malerei im Menschen selbst zu finden sind. Das Temperament, der Charakter, die Optik, die Einstellung, das kulturelle Erbe – all dies spielt mit beim Erschaffen eines Werkes und ist Teil dessen. Genau wie die Geschichte – die uns zu dem macht, was wir sind. Die Gewalt im wahren Leben, die brutale Realität sind für den Künstler Vladimir Velickovic eine Doppelbelastung. Die Konsequenzen von Krieg und Gewalt sind für ihn omnipräsent – furchterregend und bedrückend.
Für Velickovic ist die Malerei das Medium um diesem Schmerz Ausdruck zu verleihen. Der Schmerz manifestiert sich in seiner Malerei, die noch grausamer, schonungsloser und unbarmherziger als die Realität ist. Der Künstler in und hinter diesen Bildern fungiert mitunter selbst als Aggressor, als Angreifer. Er greift die Leinwand beladen mit schrecklichen Kopfbildern, die mittels Farbe sichtbar gemacht werden, an.
Genau in diesem Krieg, der von Bild zu Bild weitergeht, befindet sich Velickovic. Es beschäftigt ihn und ist Teil seines künstlerischen Schaffens und seines Alltags. Die Protagonisten seiner Werke sind Tiere und Körper. Er verwendet hauptsächlich Grautöne und Schwarz untermalt mit blutroter Farbe. Der Tod spielt eine große Rolle in seinen Arbeiten, welche die Leidensgeschichte seines Landes widerspiegeln.



































