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Galerie Ernst Hilger

Sasa Makarova: bewacht mich nicht

Sasa Makarovás expressive Figurationen werden mit Symbolismen,  Allegorien, mythologischer sowie biblischer Ikonographie bestückt, um die agierenden Protagonisten sowie den Betrachter weiter in die Geschehnisse des Dargestellten zu verstricken. Es wird von grossen seelischen Katastrophen erzählt.
Vordergründig gaukelt die Künstlerin zwar eine heile Welt vor, lässt man sich jedoch ein auf die Losgelöstheit der Figuren vom flächigen Umraum, der die perspektivische Räumlichkeit aufhebt und der die Trennung von Bildgrund und Gestalt vollzieht, so lassen sich die „seelischen Verzweiflungen und – Verkrüppelungen“ dechiffrieren.
Energisch und wild wird die Malerei auf die Leinwand aufgetragen. Striche bleiben als fragmentarische Bruchstücke stehen und werden so zu versatzstückartigen Elementen einer Kombination aus realer Welt, Unterbewusstem und idealer Vorstellung; die farbliche Pracht und Phantasie leuchtender Flächen wird nicht weiter ausgeführt. Die Farbe beginnt sich zusehends zu verselbständigen. Sie verkörpert Energie und Aura des Dargestellten.

 

Exhibition opening: 20. Jänner 2009

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