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signiert "F. Scheyerer"

Wien, um 1810


Öl auf Leinwand, ältere Doublierung, vergoldeter Rahmen aus der Zeit, 98 x 74 cm

In dieser stimmungsvollen arkadischen Landschaft mit Blick auf einen Tempel links auf einer Anhöhe schafft es der Künstler die Heiterkeit eines hellen Sommertages gekonnt wiederzugeben. In der rechten Bildhälfte rahmen mächtige Laubbäume einen weiten Landschaftsausblick auf einen See. Auf einer Lichtung im Vordergrund sind ein Schäfer mit seinen Schafen und zwei Spaziergängerinnen bei der Rast zu sehen.

Scheyerer schildert eine Phantasielandschaft durch gekonnte Zusammenreihung mehrerer Landschaftsausblicke, antiken Versatzstücken und bukolischen Szenen, wie es die Italien reisenden Künstler, allen voran Jakob Philipp Hackert, vorzeigten.

Der Landschaftsmaler Franz Scheyerer war Schüler der Akademie in Prag, wurde in Wien weitergebildet, wo er seit 1811 tätig war. Seine Bilder befinden sich unter anderem im Rudolfinum Prag, in der Akademie in Wien, sowie in der Sammlung Dr. Pilsack in Salzburg.

Literatur: Thieme Becker, Leipzig 1992, Bd. 29/30, S.43.
 

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Scheyerer Franz

Italienische Landschaft mit Schäferinnen

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