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Wien, um 1830
Mahagoni furniert. Höhe 100 cm, Breite 139 cm, Tiefe 81 cm
Der um 1830 entstandene Schreibtisch hat eine ovale Grundform. Das auffallend schöne Furnierbild zeichnet sich durch eine fast girlandenartige Zeichnung rund um den ovalen Korpus aus. Sämtliche Beschläge sind original und feuervergoldet. Der Unterbau besteht aus drei Laden und zwei Flügeltüren. Hinter den zwei Türen findet man jeweils vier Schubladen mit Ahornfurnier, ebenfalls mit originalen Beschlägen. Der Aufsatz umfasst 6 Laden und 4 Brieffächer und wird von einem feinen durchbrochenen Trembleusenrand bekrönt.

Josef Ulrich Danhauser (1780-1829) gründete 1804 das „Etablissement für alle Gegenstände des Ameublements“. In der eigenen Werkstätte wurden später Möbel, Lampen etc. nach eigenen Entwürfen für Wiens reiche Kundenschicht gefertigt. Ausgestattet wurden unter anderem die Albertina und das Geymüller-Schlössel in Wien. Danhausers Modellzeichnungen befinden sich heute in der Kunstblättersammlung des MAK in Wien. Nach dem Tod von Josef Ulrich führte dessen Sohn Josef Danhauser (1805-1845), ein berühmter Maler und Graphiker, die Fabrik bis 1838 weiter und entwarf für Wien stilbildende Möbel.

Literatur: Wolfgang L. Eller: Schreibmöbel 1700 – 1850, Petersburg 2006, S. 287, 297, 304-30.
 

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antike Möbel

SCHREIBTISCH, Danhauserwerkstatt

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