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Aquarell auf Papier
20,5 x 26 cm
links unten signiert und datiert: J. Alt 1835
Gemeinsam mit seinem Sohn Rudolf besuchte Jakob Alt nicht nur verschiedenste Gegenden der Monarchie, sondern kam auch mehrere Male nach Italien. War es 1833 ausschließlich Oberitalien, so brachen die Alts zwei Jahre später auf eine umfassendere Reise auf. Ihr Weg sollte sie diesmal über Bologna und Ancona nach Rom und Neapel, Capri sowie Amalfi führen, die Rückreise über Florenz, Genua, Turin und Mailand. Die darauf folgenden Wintermonate nutzten die Künstler vor allem für die Verarbeitungen und genauen Ausführungen der zahlreichen Studien, Zeichnungen und Aquarelle, die als Auswahl für eventuelle Bestellungen potentieller Auftragsgeber dienen sollten. Neben der regelmäßigen Herstellung von Vedeuten für die Verlage Artaria und Unicke und der Aquarellserie für den Kaiser Ferdinand, die auch „Guckkasten“-Serie genannt wird und für die er von 1833 bis 1848 Ansichten von Landschaften der Monarchie anfertigen sollte, waren diese Auftragsarbeiten eine wesentliche Existenzsicherung für Jakob von Alt.
Der ungefähr 500m westlich der Spanischen Treppe gelegene Palazzo Borghese wurde um 1600 erbaut und ist noch heute einer der prächtigsten Bauten Roms und Stadtsitz der Familie Borghese. Im Untergeschoß beherbergt er eine unermessliche Kunstsammlung, die von Tizian über Raffalel bis hin zu van Dyck reicht. Das Aquarell zeigt einen Ausschnitt der von einhundert Granitsäulen getragenen Bogenhalle des inneren Hofes.
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artist´s profile »Österreichische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts »
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