Galerie Maringer

„Diese Stadt braucht eine Galerie“, sagte Dr. Karl Heinz Maringer schon 1977 – und seit damals, seit 35 Jahren, bringt er Kunst und Künstler nach St. Pölten, zunächst in seinen „Salon für Kunst und Kommunikation“ am Riemerplatz, wo Kumpf und Rainer ausstellten und H. C. Artmann las.


Ab 1985 belebte die Galerie Maringer dann die „feine“ Schreinergasse mit kunstvoll gestalteten Schaufenstern. Ausstellungen und Vernissagen-Feste wurden dort rasch zum kulturellen Treffpunkt für die St. Pöltner. Seit 2003 residiert die Galerie Maringer am Herrenplatz, ist dort idealer Raum für zeitgenössische Kunst, von der dekorativen Grafik bis zum beeindruckenden Nitsch-Kunstwerk, von der Hrdlicka-Skulptur bis zu „Spirits in Stone“ aus Zimbabwe.


Mit Kunstkenntnis, gutem Gespür, Herz und Hirn gestaltet Dr. Karl Heinz Maringer seine Einzelausstellungen, gibt jungen Talenten eine Chance und stöbert vergessene Maler der Zwischenkriegszeit auf. Für über 350 Einzelausstellungen hat der Galerist Werke der großen österreichischen Maler und Bildhauer der Gegenwart nach St. Pölten geholt – und alle waren sie persönlich da: Nitsch, Staudacher, Rainer, Prachensky, Kogelnik, Kumpf, Flora, Ringel und die „Gugginger Künstler“.


Dr. Karl Heinz Maringer bringt von seinen zahlreichen Reisen zu Kunstmessen und Ausstellungen aus New York, Paris oder Madrid immer wieder Werke internationaler Kunstgrößen mit – Bruno Bruni, Marc Chagall, Keith Haring und Pablo Picasso sind in der „Galerei und Staunerie“ vertreten.


Zum Staunen verleitet Karl Heinz Maringer auch junge Menschen – Schulklassen können hier moderne Kunst hautnah erleben, über gute Kunst diskutieren, ganz nach dem Motto des umtriebigen Galeristen und seines Teams: „Jeder Tag ohne Kunst ist ein verlorener Tag.“


Fotos: Michael Wittmann

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