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Glaskunst

Glaskunst in Perfektion. Für jede Situation das richtige Stück - Deckelgläser, Schalen, Pokale, Glashumpen, Becher mit Gravuren, Ranftbecher oder herrliche Lötz-Vasen: bei Galerie Kovacek finden Sie Glaskunst aus fünf Jahrhunderten, die in natura noch viel schöner sind, als auf den besten Abbildungen.

Glas ist eine amorphe, im Wesentlichen nicht kristalline Substanz. Gewöhnlich wird Glas durch Schmelzen erzeugt, die Bildung von Glas ist aber auch durch die Erwärmung von Sol-Gel möglich und durch Schockwellen.
Thermodynamisch wird Glas als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet. Diese Definition gilt für alle Substanzen, die geschmolzen und entsprechend schnell abgekühlt werden. Bei der Erstarrung der Schmelze zum Glas bilden sich Kristallkeime, für den Kristallisationsprozess verbleibt jedoch nicht genügend Zeit.

Der Transformationsbereich, das ist der Übergangsbereich zwischen Schmelze und Feststoff, liegt bei vielen Glasarten um 600 °C. Ob die Glasherstellung in Mesopotamien, in Ägypten oder an der Levanteküste erfunden wurde, läßt sich nicht mit letzter Gewißheit sagen. Die älteste textliche Erwähnung stammt aus Ugarit und wird auf etwa 1600 v.u.Z. datiert.
Als älteste Funde gelten die Nuzi-Perlen und das erste Hohlglas stammt aus den Gräbern der 18. Dynastie im 15. Jh. v.u.Z.
Im frühen Mittelalter stellten die Germanen überall dort, wo die Römer sich zurückgezogen hatten, Glas her, das nahtlos an die schon germanisierte Spätantike Formensprache anschließt. Man geht heute davon aus, dass für das Fränkische Glas noch vorhandene Römische Gläser recycelt wurden.