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Galerie Welz
Franz Grabmayr
Kunstwerke im Depot
Franz Grabmayr
Sigmund-Haffner-Gasse 16
5020 Salzburg
Österreich
Kunstwerke im Depot
Sigmund-Haffner-Gasse 16
5020 Salzburg
Österreich
Franz Grabmayr
Der in Wien und im Waldviertel lebende Maler Franz Grabmayr studierte von 1954 bis 1964 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Leben und Kunst sind bei ihm von einer starken Verbundenheit zur Natur geprägt. Seine Landschafts- und Tanzbilder, angesiedelt im Grenzbereich von gegenständlicher und abstrakter Malerei, zeichnen sich durch expressiven Pinselduktus, leuchtenden Kolorismus und pastosen Farbauftrag aus.
Franz Grabmayr über seine Technik: "Die gekauften Ölfarben haben viel zu viel Öl drinnen. Die sind nur geeignet für die Pinselmalerei. Für mich muss die Farbe pastos sein, also fester. Wichtig ist, es muss viel Pigment drinnen sein, weil das Pigment ist ja die Leuchtkraft, und nicht zu viel Öl. Wenn zu viel Öl drin ist, führt das auch zu Runzeln und Nachdunkeln, Bräunen usw. Weil das Leinöl tritt im Trockenprozess an die Oberfläche und deshalb wird das Bild dann dunkler. Wichtig ist eine Balance.
Es ist jahreszeitabhängig. Im Sommer, wenn ich draußen male und es ist heiß, da sind die Farben flüssig. Dann geb' ich mehr Pulver dazu, dann sind sie fester, aber dadurch magerer, wodurch sie wieder zum Springen neigen.
Ich kaufe die Pigmente fertig in 25-Kilosäcken, in der Farbfabrik, chemisch rein, lichtecht. Dann kommen in einen Baueimer 5 Liter Leinöl hinein und dann, sagen wir, 2 Liter Standöl - das ist eingedicktes Leinöl, das ist wie Honig. Und dann geb' ich auch Eier dazu. Die Eier haben den Vorteil, dass die Farbe kürzer ist, buttriger. Ich nehme das ganze Ei, zum Beispiel 10 Eier in so einen Eimer. Wenn man die Farben so pastos macht und lange rührt, dann werden sie irgendwie zäh. Da muss man die Eier dazugeben. Das ist so ein bissl die Temperatechnik. Das ist eine ideale Kombination. Das hat mir der Akademie-Professor Gustav Hessing gesagt.
Beim Hessing war ich Assistent. Deshalb hab' ich mir oft gedacht, dem Hessing müsst' man ein Ei aufs Grab legen. Die Ei-Temperatechnik hat es schon vor der Ölmalerei gegeben, bei Hubert und Jan van Eyck. Später haben sie die Ölmalerei eingeführt. Die haben verschiedene Öle verwendet z.B. Nussöl und Mohnöl. Bis man erkannt hat, dass Leinöl die idealsten Eigenschaften hat. Das Mohnöl, das trocknet viel länger. Das Leinöl trocknet so in 48 Stunden. Die Venezianer haben das dann übernommen. Der Tizian ist ja dann der Ölmaler geworden, der Tintoretto, der Veronese."
Franz Grabmayr über seine Technik: "Die gekauften Ölfarben haben viel zu viel Öl drinnen. Die sind nur geeignet für die Pinselmalerei. Für mich muss die Farbe pastos sein, also fester. Wichtig ist, es muss viel Pigment drinnen sein, weil das Pigment ist ja die Leuchtkraft, und nicht zu viel Öl. Wenn zu viel Öl drin ist, führt das auch zu Runzeln und Nachdunkeln, Bräunen usw. Weil das Leinöl tritt im Trockenprozess an die Oberfläche und deshalb wird das Bild dann dunkler. Wichtig ist eine Balance.

Es ist jahreszeitabhängig. Im Sommer, wenn ich draußen male und es ist heiß, da sind die Farben flüssig. Dann geb' ich mehr Pulver dazu, dann sind sie fester, aber dadurch magerer, wodurch sie wieder zum Springen neigen.
Ich kaufe die Pigmente fertig in 25-Kilosäcken, in der Farbfabrik, chemisch rein, lichtecht. Dann kommen in einen Baueimer 5 Liter Leinöl hinein und dann, sagen wir, 2 Liter Standöl - das ist eingedicktes Leinöl, das ist wie Honig. Und dann geb' ich auch Eier dazu. Die Eier haben den Vorteil, dass die Farbe kürzer ist, buttriger. Ich nehme das ganze Ei, zum Beispiel 10 Eier in so einen Eimer. Wenn man die Farben so pastos macht und lange rührt, dann werden sie irgendwie zäh. Da muss man die Eier dazugeben. Das ist so ein bissl die Temperatechnik. Das ist eine ideale Kombination. Das hat mir der Akademie-Professor Gustav Hessing gesagt.
Beim Hessing war ich Assistent. Deshalb hab' ich mir oft gedacht, dem Hessing müsst' man ein Ei aufs Grab legen. Die Ei-Temperatechnik hat es schon vor der Ölmalerei gegeben, bei Hubert und Jan van Eyck. Später haben sie die Ölmalerei eingeführt. Die haben verschiedene Öle verwendet z.B. Nussöl und Mohnöl. Bis man erkannt hat, dass Leinöl die idealsten Eigenschaften hat. Das Mohnöl, das trocknet viel länger. Das Leinöl trocknet so in 48 Stunden. Die Venezianer haben das dann übernommen. Der Tizian ist ja dann der Ölmaler geworden, der Tintoretto, der Veronese."



