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Josef Mikl

Der österreichische Maler Josef Mikl, geboren 1929 in Wien, gehört zu jener Künstlergeneration, die in den 50er Jahren für die Entwicklung der abstrakten Malerei in Österreich maßgeblich verantwortlich war.

Josef Mikl besuchte von 1946 bis 1948 die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und studierte dann bis 1955 an der Akademie der bildenden Künste bei Prof. Dobrovsky. 1956 war Mikl Mitbegründer der Gruppe Galerie St.Stephan (Hollagha, Mikl, Prachensky, Rainer) Leitung Monsignore Otto Mauer.
1951- 55 Mitglied Internationaler Art Club Sektion Österreich bis zu dessen Auflösung.

Mikl zählt zu den vom österreichischen Expressionismus - vor allem von Richard Gerstl - beeindruckten Malern. Der Künstler ist auch ein passionierter Zeichner und hat neben Kostümen und Bühnenbildern auch Kirchenfenster entworfen (u.a. für Parsch in Salzburg, 1956; Friedenskirche in Hiroshima, 1959-1961; Lehen in Salzburg, 1963-1964).

Zehn Jahre nach der Gründung der Gruppe Galerie St. Stephan vertrat Josef Mikl Österreich im Jahr 1968 auf der 34. Biennale in Venedig und es folgten weitere große Ausstellungen, die sein Werk würdigten.
1969 wurde Mikl an die Akademie der bildenden Künste berufen; er übernahm zunächst die Meisterschule für Malerei und 1972 die Meisterschule für Naturstudien.
Von herausragender Bedeutung sind Mikls großformatige Arbeiten, so zum Beispiel das große Deckenbild (404 qm) und 22 Wandbilder (214 qm) für den Redoutensaal in der Wiener Hofburg.

1990 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst
1994 - 1997 Großes Deckenbild und 22 Wandbilder Großer Redoutensaal Hofburg Wien
2004 Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.