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Works are shown at:Expressiver Realismus
current exhibition
Johannesgasse 9-13
A-1010 Wien
Kunstwerke im Depot
Stallburggasse 2
1010 Wien
Österreich
Kunstwerke im Depot
Johannesgasse 9-13
A-1010 Wien
Max Oppenheimer
Im Jahre 1906 schließt er sich der Prager Gruppe "OSMA" an, einer der ersten Vereinigungen tschechischer Avantgardisten.
Oppenheimers Malweise wird zu dieser Zeit in hohem Maße von dem erwachenden Interesse an impressionistischer Malerei, besonders der von Max Liebermann beeinflußt.
1908 zieht er nach Wien zurück und schließt sich dem Künstlerkreis um Oskar Kokoschka und Egon Schiele an.
Entscheidend wird für Oppenheimer die Begegnung mit Kokoschkas Malerei des sogenannten psychologischen Porträts. Nach einer Teilnahme an mehreren Ausstellungen zeigt er 1911 eine erste Einzelausstellung in der Modernen Galerie, München.
1915 zieht er in die Schweiz, wo er mit Unterbrechungen bis zum Jahre 1924 bleibt. In der folgenden Zeit verdichten sich kubistische Stilelemente in seiner Malerei und werden zu einem charakteristischen Bestandteil seiner Kunst.
Oppenheimer wird 1916 in den Kreis der Dadaisten eingeführt und nimmt noch im gleichen Jahr an der 1. Dada-Ausstellung in Zürich teil. 1926 geht Oppenheimer erneut nach Berlin. Die zunehmend gespannte politische Lage in Deutschland lässt ihn jedoch schon 1931 erwägen, wieder nach Wien zurückzukehren.
Ein Jahr später wird sein Werk im Rahmen der Verfolgungswelle nach dem Reichstagsbrand, Opfer einer Diffamierungskampagne der SA. 1932 nimmt Oppenheimer an einer Kollektivausstellung im Wiener Künstlerhaus teil, bevor er 1938 vor der Machtübernahme Hitlers in die Schweiz flüchtet und 1939 in die USA emigriert.
In den folgenden Jahren zeigen sich Anzeichen einer Wiederaufnahme früherer künstlerischer Ideen, die für sein Werk in den kommenden Jahren mehr und mehr bestimmend wird.
Noch kurz vor seinem Tod beginnt er, sich mit dem abstrakten Expressionismus zu befassen. Max Oppenheimer stirbt am 19. Mai 1954 in seiner Wohnung in New York.



